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Bildung, Therapie und Pflege

Mensch sein und mehr Mensch werden - auch unter unbequemen Bedingungen

Arbeits- und Heimgemeinschaft Linde

Wohn- und PflegeheimEinige Bilder rund ums Haus

1983 begann eine kleine Gruppe von Idealisten mit dem Experiment eines Wohn- und Pflegeheims der ganz besonderen Art. Hier leben 15 jüngere und ältere Heimbewohner mit ganz verschiedenen Diagnosen in einer rund um die Uhr professionell begleiteten Gemeinschaft.

Die Aufmerksamkeit zuerst dem eigentlichen Mensch-sein - ein Konzept, das aus der Situation des Hier und Jetzt lebt.

Das Herz der Linde bildete bis anhin die im Haus wohnende Familie von Robert und Regula Merz. Sie haben während 25 Jahren die Geschäfts- und Heimleitung besorgt und wurden dabei von bis zu 18 weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Pflege, Betreuung, Haus, Küche und Verwaltung unterstützt.

Mitte 2008 wurde der Betrieb und die Liegenschaft in die neugegründete Tiliacor AG überführt. Seit dem 1. Januar 2009 findet nun ein sukzessiver Übergang der Verwantwortungsbereiche in jüngere Hände statt. Pius Baumeler, langjähriger Mitarbeiter in der Pflege, schloss im vergangenen Jahr erfolgreich die Heimleiter-Ausbildung ab und übernimmt ab 1.1.2010 definitiv das Führungsszepter. Als Pflegefachverantwortliche steht ihm seit dem 1. Mai 2009 Regina Zihler, Pflegefachfrau DN2 und HF, zur Seite.

Robert und Regula Merz bringen ihre Arbeitskraft im Hintergrund weiterhin als Allround-Angestellte mit Schwergewicht Küche, Buchhaltung sowie Haus und Garten ein und betreuen zudem nach wie vor das sogenannte Saalgeschäft mit dem Kurs- und Seminarbetrieb als Gasthaus für Gruppen.

Kurshaus Linde

Der ehemalige Festsaal-Trakt der Linde wurde 1993 zu einem Kurs- und Seminarbetrieb umgebaut. 35 Betten und ein 200 m2 grosser Mehrzweckraum mit Spiegelwänden, Bühne, Beleuchtung, Musikanlage und Bodenheizung stehen zur Verfügung.

In der Arbeits- und Heimgemeinschaft Linde ist somit ein lebendiger sozialer Organismus herangewachsen, der das Zusammenspiel von humanistischer Tradition, therapeutischer Verbundenheit und bildungspolitischem Einsatz auf eine ganz eigene und spannende Weise in Szene setzt.

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